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Land &            Leute
Eisige Ostsee
     Februar 2010   Der Winter 2010 hatte den Norden Deutschlands fest im Griff. Insbesondere die deutsche  Ostseeküste hatte unter den Minusgraden und starken Schneefällen zu leiden. Auf Fehmarn sorgte  zudem der orkanartige Wind für Schneeverwehungen, die dazu führten, dass einige Dörfer über  die Straßen nicht mehr erreicht werden konnten. Kaum hatten die fleißigen Mitarbeiter des  Räumdienstes die Straßen frei, waren sie nach wenigen Stunden wieder zugeweht und nicht mehr  befahrbar. Bis die Schneeschieber schließlich kapitulierten.  Hier zeige ich einige Bilder der winterlichen Ostsee, aufgenommen zwischen dem 12. und 16.  Februar 2010. Auf Fehmarn hatte sich zu dieser Zeit die Wetterlage beruhigt, was die  Befahrbarkeit der Straßen anging. Väterchen Frost war aber noch nicht gewichen. In der Nacht  zum 16.02.2010 war die Lübecker Bucht zugefroren.  Wir erlebten die eisigen Tage in Grömitz und Umgebung. 
So erlebten wir die Ostsee vor Grömitz bei unserer Ankunft. Der Strand war dick mit Schnee bedeckt. Die Promenade kaum zu begehen.
Am  Horizont ein weißer Streifen auf dem Wasser: Eisschollen
Eine 10köpfige Schwanengruppe vor dem Yachthafen.
Inmitten der Lübecker Bucht treiben kleine Eisschollen. Hinten ist bereits die Küste Mecklenburg-Vorpommerns erkennbar.
In der Nacht hat sich eine dünne Eisschicht gebildet, die wie eine Haut auf der Wasseroberfläche liegt.
 Die Grömitzer Strandpromenade.
Der Platz vor der Seebrücke.
Neben der Seebrücke treiben die kleinen Eisschollen fast  bis an den Strand.
Im heißen Sommer bestimmt urgemütlich.
Das Hafenbecken mit den Fischerbooten  in Heiligenhafen.
 Der gesamte Hafen ist zugefroren.
Ein kleiner Eisbrecher müht sich ab, die Eisdecke zu durchbrechen, um die Fischerboote vor Schaden zu bewahren.
Auch der Hafen von Burg auf Fehmarn ruht im Winterschlaf, bis auf ganz wenige, die sich beim Hochseeangeln versuchten.
Oben u. rechts: Am Markt und Breite Straße in Burg auf Fehmarn. Auf dem Marktplatz sind die Buden und Zelte für den Inselkarneval aufgebaut. Wir schreiben den 12. Februar 2010, der Freitag nach Weiberfastnacht.
unten: Das Rathaus von Burg/Fehmarn.
Oben und links: Der meterhohe Schnee auf Fehmarn, der im Winter 2010 zeitweise zu Versorgungsengpässen der kleinen Ortschaften geführt hat. Im Hintergrund der "Kleiderbügel", die Fehmarnsundbrücke.
Dieser eisige Findling liegt am Strand vor der Steilküste in Grömitz. Auch die beiden Bilder unten entstanden an der genannten Steilküste
=> Mit diesem Plakat wurde in Grömitz das Biikebrennen  angekündigt. Der Ursprung dieser Feuer ist nicht genau  überliefert. Er stammt von den nordfreisischen Inseln und den  Halligen. Zum einen sollte es die bösen Geister (des Winters)  vertreiben und die neue Saat schützen. Zum anderen begann  man mit den Feuern die neue Walfangsaison. Für die  Ostseeküste gibt es keine traditionelle Überlieferung, wurde  aber von einigen Orten gern übernommen. 
Der auf dem Plakat angekündigte Fackelzug marschiert an das nördliche Ende der Seepromenade.
Das Gesellige kommt natürlich dabei auch nicht zu kurz.  Glühwein- und Bierstand dürfen nicht fehlen. Anschließend wird in den Lokalen des Ortes Grünkohl serviert. (siehe unten) Wir wurden mit einem brennenden Friesengeist zum Aufwärmen empfangen. Dafür nochmals vielen Dank an das freundliche Team vom Restaurant  "Störtebeker" in Grömitz.
Dort angekommen, werden die Fackeln auf den aufgeschichteten Stapel aus zum Teil alten Weihnachtsbäumen und Gestecken geworfen, um das Feuer zu entzünden.
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