meine kleine Bildergalerie herbstlicher Gardasee II Gästebuch
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herbstlicher Gardasee Teil 2
Im Folgenden einige farbenprächtige Herbstaufnahmen, die während eines Spazierganges auf der Hochebene von Tremosine entstanden sind.
=> Der wolken verhangene Himmel reißt auf und gibt einen kurzen Blick auf das Monte-Baldo-Massiv frei. 
<= Das verlassene Schwimmbad des Hotels Lucia im leicht vernebelten Tremosine.
Zum Abschluss dieser herbstlichen Bilder vom Gardasee werde ich über eine Wanderung berichten, die wir von Riva aus unternommen haben. Fährt man von Riva mit dem Auto über die Gardesana Occidentale in Richtung Limone, liegt am Ortsausgang von Riva, kurz hinter dem Wasserkraftwerk, der erste Tunnel. Vor diesem Tunnel kann man parken und rechts neben der Straße einen Weg hinauf gehen, der zu einer Mountainbikestrecke führt. Dabei handelt es sich um die Strada di Ponale, die alte Straße zum Ledrotal.
Kurz etwas geschichtliches: Giacomo Cis, ein wohlhabender Kaufmann, war es, der das Ledrotal aus seiner Abgeschiedenheit erlösen wollte. Er plante und leitete das Projekt des Baus dieser wunderschönen Straße. Baubeginn war der 1. Februar 1848. Fertig gestellt wurde die Straße im Jahre 1851. Giacomo Cis erlebte es allerdings nicht mehr. Einige Tage vor dem Abschluss seines Projektes verstarb er. Er hinterließ einen Verkehrsweg, über den regen Handel betrieben wurde.Seit der Fertigstellung des Tunnels bei Riva ins Ledrotal ist diese Straße für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Nur noch Mountainbiker und Wanderer sind seitdem hier anzutreffen.
Unsere Wanderung startet auf Seehöhe. Hier noch einmal ein Blick zurück nach Riva, bevor es bergauf geht.
Der Weg ist nicht steil und lässt sich wunderbar gehen. Kaum merklich erklimmt man Höhenmeter um Höhenmeter und befindet sich schnell über den Dächern von Riva.
Das herbstliche Riva. Die Farben erinnern an einen goldenen Oktober in Deutschland. Nur: hier ist es Ende November!
Im Winter ist der Betrieb der Linienschifffahrt auf dem Gardasee gänzlich eingestellt. Einige der Fähren sind in Riva festgemacht.
 => Hier ein Blick zwischen Riva und Torbole hindurch in Richtung Arco
Zwischenzeitlich führt der Weg vom Ufer weg in die Berge.
Fast mystisch mutet der Blick an. Durch das natürliche Licht- und Schattenspiel ist der See fast nicht zu erkennen.
Nach einigen Tunnels hat man wieder Sicht auf den See.
So steil geht's hier abwärts. Dieser felsige Berg steht direkt am Ufer des Gardasees.
<= Blick über Riva in Richtung Arco.
Eine Hotelruine am See an der Gardesana Occidentale, kurz hinter dem Ortsausgang von Riva
An der Strada di Ponale wurde einst ein Restaurant betrieben, das Belvedere. Oben eine alte Fotografie, unten das jetzige Original, bzw. das, was davon übrig blieb.
Auf dem Rückweg nach Riva entdeckten wir einen einsamen Segler auf dem See, der im leichten Wind vor dem Yachthafen von Riva seine Runde zog.
© dreikoenigskind 2014 - alle Rechte vorbehalten unter Anerkennung der Markenrechte und Warenzeichen  -  last update: 12.01.2014
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